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Musikförderung als roter Faden Entstanden ist der Verein aus Musikern des Jazzseminars Lustenau, deren Ziel es war, Talenten Auftrittsmöglichkeiten zu bieten, um das Jazzseminar, seine Musiker und vor allem seine Musik auf diese Weise zu fördern. Die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Jazzseminar ist auch heute noch ein wichtiger Eckpfeiler in der Vereinstätigkeit. Die Unterstützung von Kulturschaffenden ist nach wie vor ein elementares Ziel der Szene Lustenau. Auf den Newcomerpartys im Carini-Saal unterstützt der Verein junge, regionale Bands und verhilft ihnen so zu mehr Bühnenerfahrung. Auch bezüglich Equipment und Veranstaltungstechnik greift der Jugend- und Kulturverein jungen Musikschaffenden mittels eines Anlagenverleihs unter die Arme. Ort der Kultur Neben dem Jazzseminar hat besonders die Szene Lustenau dazu beigetragen, den Carini-Saal zu einem Ort der Kultur werden zu lassen. Der Carini-Saal ist Schauplatz vieler Szene-Veranstaltungen, wo nicht nur die bereits erwähnten Newcomerpartys statt finden, sondern auch die internationalen Konzerte (z.B. mit The Psychotones, Die Happy, Julia, Les Babacools) und die Kabarett-Abende, die die Szene Lustenau organisiert, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Dazu kommen Dialektabende und gemeinsam mit anderen Vereinen initiierte Veranstaltungen, wie z.B. dem Jugendtreff Fullhouse. Kilbi-Fest und Kehraus Bereits Klassiker unter den Szene-Veranstaltungen sind der Kehraus und das Kilbi-Fest in der Jahn-Turnhalle, die die Szene Lustenau gemeinsam mit der Turnerschaft Jahn veranstalten. Beide Events ziehen Hunderte Partyhungrige aus ganz Vorarlberg an. Frischer Wind Mit über 30 Veranstaltungen im Jahr ist die Szene Lustenau ein sehr aktiver Verein. Er lebt und atmet durch seine Mitglieder, die sich aus etwa 70 Leuten zwischen 14 und 40 Jahren zusammensetzen. Besonders am Herzen liegt dem Verein die Einbeziehung Jugendlicher. Mitbestimmen, sich einbringen, ehrenamtlich mithelfen und Verantwortung übernehmen, sind die Zutaten zum Erfolg der Szene-Jugendarbeit. Der Jugend- und Kulturverein erlebt stetigen Zuwachs, was beweist, dass das Konzept aufgeht. "Die Zahl der Organisierenden ist im letzten Jahr auf etwa dreißig angestiegen. Es ist wirklich erfreulich, dass sich so viele einbringen möchten", so Szene-Obmann Hannes Hagen. Öffentliche Anerkennung der Szene-Arbeit Für die Aktivierung von nahezu 300 ehrenamtlichen Helfern zum jährlichen Szene Open Air am Alten Rhein hat Hannes Hagen schließlich das Bundesehrenzeichen der Republik Österreich von Bundeskanzler Schüssel verliehen bekommen, was er als "großen Motivationsschub für den ganzen Verein, für mich persönlich und die gesamte Kulturarbeit in Vorarlberg" sieht. Anerkennung und viel Unterstützung über die Jahre hinweg erfuhr der Jugend- und Kulturverein Szene Lustenau auch vom Land Vorarlberg und von der Gemeinde Lustenau. So ehrte das Land Vorarlberg die verdienten Szene-Mitglieder Angelika Mischi und Andreas Bösch im April 2004 für ihr großes, ehrenamtliches Engagement mit Ehrenamtsauszeichnungen und Hannes Hagen erhielt im März 2005 das Landesverdienstzeichen um besondere Verdienste des Landes Vorarlberg überreicht. Höhepunkt Open Air Im Jubiläumsjahr 2004 brach das 15. Szene Open Air alle Besucherrekorde: Das Festival war erstmals ausverkauft. Das Szene Open Air zog 12.000 Besucher (!) aus dem ganzen Land nach Lustenau. Einzigartig am Szene Open Air ist auch, dass junge, regionale Bands die Möglichkeit erhalten neben international bekannten Bands aufzutreten und sich so mehr Publikum zu verschaffen. Für junge Musiker kann diese Erfahrung, vor Tausenden Zuschauern auf der Bühne zu stehen, sogar Sprungbrett zu überregionalem Erfolg sein. Jedes Jahr bringt dieses Lustenauer Großevent internationalen Flair nach Vorarlberg. |